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Logo – Das Passbild ihres Unternehmens.

- 1. Juni 2012

In einem vorangegangenen Beitrag habe ich bereits das Thema rund um das CI erläutert. Einer der wichtigsten Punkte im CI und damit entscheidend über Rang und Namen ist aber das Unternehmenslogo.

Unternehmenslogos hat es schon immer gegeben. Das Logo eines Unternehmens erhöht den Wiedererkennungswert um ein Vielfaches und ist für jeden verständlich. Und weil sich jedes Unternehmen individuell von jedem anderen unterscheidet, ist auch jedes Logo individuell auf das Unternehmen selbst angepasst. Doch so einfach wie das klingt, ist es nicht. Nicht umsonst werden in der Regel ausgebildete Grafiker oder eine Designagentur mit dem Entwurf eines Unternehmenslogos beauftragt. Eine Bitte habe ich gleich zu Beginn. Wenn ihnen Ihr Unternehmen am Herzen liegt und Sie erfolgreich am Markt auftreten wollen, versuchen Sie es bitte nicht selbst, sondern übergeben es einem Profi. Dieses Geld ist sicher und gewinnbringend investiert.

Die Szene ist sich bei der Definition des Logos jedoch auch nicht ganz einig. Die einen behaupten, ein Logo müsse immer aus Wort und Bild bestehen, während andere behaupten, dass eines von beiden eigentlich völlig ausreichend ist. Letztendlich liegt es im Auge des Unternehmens, bzw. des Inhabers des Logos, was ihm zusagt.

Wie wir Logos gestalten, sehen Sie in unseren Referenzen.

Es gibt hier fünf Punkte zu beachten:

1. Verständlichkeit

Das Unternehmenslogo nimmt im Idealfall die Tätigkeit des Unternehmens auf. Das kann durch ein grafisches Symbol und/oder die Auswahl einer passenden Schrift geschehen. Sieht der Betrachter also ein Unternehmenslogo, sollte er sofort wissen, worum es sich bei dem Unternehmen handelt. Bei großen, bereits bekannten Unternehmen wird dieser Punkt gerne unbeachtet bei Seite geschoben, denn da reicht meißt allein der Name, und der Betrachter kann Logo und Unternehmen sofort kombinieren, siehe Adidas, Nike, Apple, VW oder Mercedes.

2. Unverwechselbarkeit

Ein Logo transportiert das Unternehmens-Image. Wenn es bereits von anderen Assoziationen besetzt ist, dann wird es umso schwieriger eine eigene Identität oder ein Unternehmensprofil zu etablieren. So läuft man Gefahr übersehen oder verwechselt zu werden. Aus unzureichender Unverwechselbarkeit können auch rechtliche Probleme erwachsen.

3. Einprägsamkeit

Hier gilt die Formel KISS: „Keep It Short (and) Simple“ Einfache Zeichen und Namen sind einfach zu merken. Erfolgreiche Unternehmens-Zeichen wie die von McDonalds, BMW oder Adobe sind so einfach, dass sie fast jeder aus dem Kopf nachzeichnen kann.

4. Reproduzierbarkeit

Farbenfrohe Logos sind technisch kein Problem, es gibt jedoch Ausnahmen und für die muss ein gutes Unternehmens-Logo gerüstet sein. Es muss vor allem auf Logolabels von Produkten gut erkennbar sein, aber auch als Fax, als Stempel, aus der Entfernung, auf einem T-Shirt gestickt oder auf dem Werbekugelschreiber noch gut aussehen. Das Unternehmens-Logo ist das Hinweisschild zu einem Unternehmen und keine bunte Illustration.

Gute Logos genügen höchsten Anforderungen und sind in einer Breite von 20 Millimetern oder kleiner noch deutlich erkenn- und lesbar. Damit ein Logo allen diesen Anforderungen gerecht wird bedarf es vieler Kompromisse, wie beispielsweise Abkürzungen und Reduktion auf ein Optimum. Der von Kreativen gern und viel zitierte Spruch „Weniger ist mehr“ trifft hier recht genau zu.

5. Anforderungen

Ein Logo enthält Hauptelemente und Nebenelemente. Hauptelemente sind der Unternehmensname und die angebotene Leistung, oder das angebotene Produkt. Gegebenenfalls verzichtbare Nebenelemente sind grafische Elemente, ein Slogan, oder eine Identitätsaussage.

Das Logo als Marke

Auch gibt es noch ein paar Informationen zur markenrechtlichen Bezeichnung „Marke“, die nicht unwichtig sind. Im Zusammenhang mit einem Logo wird die „Marke“ als „Wortmarke“ spezifiziert. Handelt es sich um eine Kombination aus Bild- und Schriftzeichen, so spricht man von einer „Wort-Bild-Marke“; besteht das Unternehmenszeichen nur aus Bildzeichen, ist es eine „Bildmarke“. Ein Unternehmenszeichen kann rechtlich aber erst durch die Anmeldung und Eintragung beim Patent- und Markenamt zu einer „Marke“ werden.

Wenn Sie Fragen, Ideen oder Wünsche haben, kontaktieren Sie uns einfach, schnell und unverbindlich per Kontaktformular oder hinterlassen Sie einen Kommentar.

Einen Auszug meiner bisherigen Arbeiten finden Sie in unseren Referenzen.

Quellen:

die 5 Punkteregel ©wikipedia

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